Kyrre ([info]kyrre) wrote,
@ 2008-02-07 14:15:00
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Entry tags:writing

Long Stories
I'm trying to break writer's block. I don't know if it can be truly called writer's block; it's Real Life rudely intruding and disbalancing me emotionally.

In Gotham's Shadow is challenging to write for me. Its projected length is at least 50K because this story was intended to be my NaNo'07 project. Only once before I have written a story so long. Spirits That I Called was the NaNo'05 novel and is only a very rough draft. It isn't finished at all, it isn't even readable yet. After that I was so fed up I haven't been able to look at that pre-novel again so far. (Although I believe that it could become a real novel if I could bring myself to sit down and rewrite it.)

So my personal record is at 50K unfinished. The longest finished story is The Demon's Own at 4.9K. In Gotham's Shadow has just jumped over the 10K hurdle. It is quite respectable for me but now I am lagging and I haven't reached the middle yet. I wonder if I am not cut out to be a novel-length writer. The problem is that the plots I dream up are novel(la)-filling but the act of writing them down - this I find incredible hard.

So, fellow writers, what is the preferred story-length you are writing? Did you ever have similiar problems reaching novel-length? How do you maintain the motivation?

x-posted to [info]kyrre and [info]anvar



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[info]the_little_owl
2008-02-07 05:20 pm UTC (link)
Did you ever have similiar problems reaching novel-length? How do you maintain the motivation?

Meine Story-Ideen haben die unselige Angewohnheit, aufzugehen wie ein Hefeteig, sodass ich es nicht mehr schaffe, kurz zu schreiben. Oder nur noch seltenst. Motivation? Oh je, dazu sollte ich mich gar nicht äußern, bei einem oder 'nem halben Kapitel pro Monat...

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[info]kyrre
2008-02-09 08:04 pm UTC (link)
Tja, selbst wenn es eine Kurzgeschichte ist, hab ich innerlich eine komplette Hintergrundgeschichte parat, nicht selten ein AU oder Metageschichte. Ich könnte meistens problemlos Sequels oder Prequels schreiben, wenn, ja, wenn nur das mit dem Schreiben selber so einfach wäre.

Die meisten professionellen Autoren schwören auf eine Quote an Wörtern oder Seiten, die pro Tag zu schaffen sind, koste es was es wolle. Und natürlich das tägliche Schreiben.

Ich weis nicht, manchmal komme ich in Fahrt und manchmal quäle ich mich zwei Stunden oder so für 50 Wörter herum.

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[info]the_little_owl
2008-02-10 11:52 am UTC (link)
Tja, selbst wenn es eine Kurzgeschichte ist, hab ich innerlich eine komplette Hintergrundgeschichte parat,

Vielleicht ist das der Grund für den Hefeteig-Effekt meiner Stories: dass ich zu viel von dem Hintergrund in der eigentlichen Geschichte unterbringen will...

Die meisten professionellen Autoren

Ja eben: "professionelle", die haben auch sonst nichts zu tun. Unsereins geht's doch wohl eher so, dass wir uns ans Schreiben machen, wenn der eigentliche Arbeitsaufwand des Tages erledigt ist. Um dann festzustellen, dass man eigentlich schon zu müde für geniale Gedanken ist.

Ich schreibe auch nur anfallsweise, vornehmer gesagt: nach Inspiration oder von der Muse geküsst (wobei meine in letzter Zeit offenbar jemand anderes hat...). Mich an den Rechner zu setzen und zu sagen "ich schreibe jetzt die und die Szene" endet meist nur im Frust.
Daher würde ich als Profi-Schreiber vermutlich nicht lange überleben.

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[info]kyrre
2008-02-10 08:44 pm UTC (link)
Ja eben: "professionelle", die haben auch sonst nichts zu tun.

Ich meinte "Publizierte" und leider scheint es so zu sein, dass nur ein Bruchteil von ihnen auch vom Schreiben leben kann. Also haben die meisten einen Job, der für das generelle Einkommen sorgt, und viele haben auch Familie. Wie die das schaffen, ist mir eigentlich ein Rätsel.

Ich bin von Natur aus eine Nachteule. Leider ist es so, dass mein Kleiner eher ein Frühaufsteher ist. Und morgens einfach aufspringen, in die Sachen schlüpfen und beim Treppe runterlaufen sein Frühstück verschlingen, ist als verantwortungsvolles Elternteil auch nicht mehr drin. :) Das Problem ist wirklich, a) ich bin abends erschossen und b) ich kann mir nicht mehr leisten, den Zustand des Halb-Wach-Halb-Schlafens zu erreichen, wenn mein innerer Kritiker bereits schnarcht. Ich muss eben früh raus. Früher was das die Stunde, wenn ich meine Texte zusammen tippte ohne mir Sorgen zu machen, ob es gut ist. (Überarbeiten kam/kommt später.)

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